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Innere Medizin

Aktuelles: Altererkrankungen der Katze

Mit zunehmendem Alter steigt bei Katzen das Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen. Eine frühzeitige Erkennung und gezielte Behandlung sind entscheidend, um die Lebensqualität Ihres Tieres möglichst lange zu erhalten. Zu den häufigsten Alterserkrankungen zählen die chronische Nierenerkrankung (CNE), die Hyperthyreose, der Diabetes mellitus sowie Tumorerkrankungen wie das Lymphom.

Chronische Nierenerkrankung (CNE)

Die chronische Nierenerkrankung gehört zu den häufigsten Diagnosen bei älteren Katzen. Sie entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt. Erste Anzeichen können vermehrtes Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust, Appetitminderung oder ein struppiges Fell sein.

Da geschädigtes Nierengewebe nicht regenerierbar ist, liegt der Fokus auf einer frühzeitigen Diagnose und einer unterstützenden Therapie. Dazu gehören spezielle Diäten, Medikamente und regelmäßige Kontrollen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Hyperthyreose ist eine hormonelle Erkrankung, bei der die Schilddrüse zu viele Hormone produziert. Betroffene Katzen zeigen häufig Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit, Unruhe, vermehrten Durst und manchmal auch Erbrechen oder Durchfall.

Die Diagnose erfolgt über eine Blutuntersuchung. Je nach Einzelfall stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, darunter medikamentöse Behandlung, spezielle Diäten oder definitive Therapien. Ziel ist es, den Hormonhaushalt zu normalisieren und Folgeschäden zu vermeiden.

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus tritt auch bei Katzen zunehmend auf, insbesondere im höheren Alter. Dabei ist der Zuckerstoffwechsel gestört, was zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Typische Symptome sind vermehrtes Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust sowie eine verminderte Aktivität.

Die Behandlung besteht in der Regel aus einer Kombination von Insulintherapie, angepasster Ernährung und regelmäßiger Kontrolle der Blutzuckerwerte. Mit der richtigen Einstellung kann vielen Katzen ein gutes und stabiles Leben ermöglicht werden.

Neoplasien (Tumorerkrankungen – bei Katzen meist Lymphome)

Mit steigendem Alter nimmt auch das Risiko für Tumorerkrankungen zu. Eine häufige Krebsform bei Katzen ist das Lymphom, eine Erkrankung des lymphatischen Systems. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und hängen davon ab, welche Organe betroffen sind. Häufig treten Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall auf.

Die Diagnose erfolgt durch weiterführende Untersuchungen wie Bluttests, Ultraschall oder Gewebeproben. Die Therapie richtet sich nach Art und Stadium der Erkrankung und kann beispielsweise Chemotherapie umfassen. Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhalten und die Lebenszeit zu verlängern.

Unser Ansatz

In unserer Kleintierklinik legen wir großen Wert auf Vorsorge und individuelle Betreuung. Regelmäßige Gesundheitschecks – insbesondere bei älteren Katzen – ermöglichen es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Gerne beraten wir Sie umfassend zu Diagnostik, Therapie und Prävention, um Ihrer Katze ein möglichst langes und gesundes Leben zu ermöglichen.

Leptospiroseimpfung

Die Auffrischungsimpfung gegen Leptospiren ist im Frühling besonders sinnvoll, weil so vor dem Sommer ein guter Schutz aufgebaut werden kann. Sie ist Teil der Kombinationsimpfung und wir empfehlen Ihnen bei letztmaliger Impfung im Spätsommer oder Herbst 2024 nun im Frühjahr nochmals zu impfen um einen guten Impfschutz zu gewährleisten.

Hunde können sich in der Schweiz vor allem von April bis September beim Trinken aus stehenden Kleingewässern anstecken. Bei ausreichend hohen Temperaturen überleben Leptospiren in stehendem Wasser wohin sie mit dem Urin von Nagetieren aber auch infizierten Hunden gelangen. Ein moderner Impfstoff hat zu einer deutlichen Reduktion der Fälle geführt aber in letzer Zeit tritt die Erkrankung wieder häufiger auf. Während früher vor allem ein Nierenversagen beobachtet wurde sehen wie heute vermehrt Hunde mit Lungenblutungen was es eine Therapie erheblich erschwert und häufig tödlich endet.

Besonders aufpassen sollten Sie, wenn Sie mit Ihrem Liebling in wärmere Regionen verreisen. Dort kommen Leptospiren auch in den Wintermonaten vor, während derer sie hier nicht überleben können. Deshalb empfehlen wir Ihnen bei entsprechenden Reisen die Leptospiroseimpfung zweimal jährlich aufzufrischen.

FIP ist endlich behandelbar - hilfreiche Informationen

In den letzten Jahren gab es grosse Fortschritte bei der Behandlung von FIP (feliner infektiöser Peritonitis, durch Coronaviren ausgelöste Bauchfellentzündung der Katzen). Die früher tödlich verlaufende Erkrankung, kann nun endlich erfolgreich behandelt werden.

Wir können neuerdings die medikamentelle Therapie auch bei uns anbieten und haben für Sie ein Merkblatt mit dem aktuellen Stand des Wissens zusammen gestellt.

Sie dürfen sich unseren Flyer zum Thema gerne in Romanshorn, St. Gallen oder Bischofszell abholen oder uns anrufen oder schreiben, damit wir ihn Ihnen zustellen können.

Innere Medizin von A bis Z

Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum der Kleintiermedizin auf dem aktuellen Stand des Wissens. Um dies zu gewährleisten bilden wir uns intern wie extern kontinuierlich weiter und bei besonders spezialisierten Fällen arbeiten wir mit ausgewiesenen Spezialisten zusammen.

A       Alterscheck, Augendruckmessung
BBlutuntersuchung, Blutdruckmessung
CChippen
DDeckzeitpunktbestimmung
EEntwurmung, Endoskopie, EKG
FFütterungsberatung
GGesundheitsvorsorge, Geburtshilfe, Gastroskopie
HHeimtierpass, Harnuntersuchung
IImpfungen
JJungtier-Check
KKotuntersuchung
LLaboruntersuchungen
MMikroskopie
Nneurologische Untersuchung, Notfallversorgung
OOnkologie
Ppostoperative Überwachung
QQualität vor Quantität
RRöntgendiagnostik, Reiseprävention
Sstationäre Behandlung
TTrächtigkeitsdiagnostik, Tumordiagnostik
UUltraschalluntersuchung
VVergiftungen
WWundversorgung
XXund
YYersiniose-Behandlung
ZZahnbehandlung
  

In unserem Labor führen wir Analysen von Blut-, Urin-, Kot- und Gewebpunktions-Proben durch. Für umfassendere Laborabklärungen ziehen wir spezialisierte veterinärmedizinische Labors bei.

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